Sinkendes Anzeigenvolumen, weniger redaktionelle Kapazitäten oder gar gleich die Einstellung eines Magazins – auch die Medien in der Buch- und Verlagsbranche kämpfen seit Jahren mit wachsenden Herausforderungen. Der AVP Morgenimpuls am 7. Mai 2026 ist der provokanten Frage nachgegangen, ob die Branchenmedien noch ein relevanter Kommunikationsweg sind. Allein aufgrund des großen Interesses seitens der Kolleg:innen aus den Verlagshäusern und Agenturen muss diese Frage klar mit Ja beantwortet werden.
Rebecca Prager, Leitung der Unternehmenskommunikation der Penguin Random House Verlagsgruppe, und Florian Landgraf, Kommunikationsleiter von Gräfe und Unzer berichteten von ihren Erfahrungen mit den Branchenmedien. Übergreifende Themen und Diskussionen wurden in den letzten Jahren über die einschlägigen Medien platziert, gedreht und gewendet – auch unter Beteiligung der Redaktionen. Auch wenn die zunehmende Knappheit an Kapazitäten seitens der Redaktionen zu spüren ist, so waren doch alle der Meinung, den Dialog und Austausch mit den Branchenmedien unbedingt fortsetzen zu wollen.